Weiterbildungsangebot
Weiterbildungsstruktur (Curriculum) des IPK
Die Weiterbildung des IPK in Psychoanalytischer Kunsttherapie erstreckt sich über vier Jahre mit je 10 Wochenenden und einem fünftägigen Kompaktseminar pro Jahr.
Die Weiterbildung des IPK beinhaltet insgesamt:
- 200 Stunden psychoanalytische Theorie und Krankheitslehre, Kunst- und Kulturgeschichte
- 200 Stunden Kunsttherapiemethodik
- 300 Stunden Gruppenselbsterfahrung (Teilnehmerzahl 8 - 10), psychodynamisch orientiert und kunsttherapeutisch methodisch, mit theoretischen Reflexionen zum Prozess
- 80 Stunden praktische künstlerische Arbeit und Techniken (zuzüglich der Zeit, die eingebracht wird zur Erstellung eigener künstlerischer Arbeiten für die Abschlussmappe)
- 80 Stunden institutsinterne Gruppen- und Einzelsupervision
- Führen eines Maltagebuchs (ausbildungsbegleitend)
- Eigenständige kunsttherapeutische Arbeit/Praktikum
Die KandidatInnen unterziehen sich während der Weiterbildung der obligatorischen, vom IPK geforderten externen Einzellehrtherapie (insgesamt mindestens 100 Sitzungen zu jeweils ca. 50 Minuten).
Nach Abschluss des zweijährigen Grundkurses findet ein Zwischenkolloquium statt.
(Vorbereitung und schriftliche Ausarbeitung von psychodynamischen Überlegungen zu einer Falldarstellung). Zugleich mit dem Hauptkurs wird anschließend ein weiterbildungsbegleitendes kunsttherapeutisches Berufspraktikum aufgenommen, das sich über zwei Jahre erstreckt.
Die supervisorische Betreuung der praktischen Arbeit erfolgt durch das IPK Hannover an jedem Weiterbildungswochenende in Einzel- und Gruppensupervision (Teilnehmerzahl ca. 5).
Die Weiterbildung schließt ab mit einer schriftlichen Falldarstellung aus der praktischen Arbeit, mit der Präsentation einer Mappe künstlerischen Arbeiten sowie einer mündlichen Prüfung.
Ein Zertifikat des IPK bestätigt den Abschluss der Weiterbildung, die den Ausbildungsrichtlinien des Deutschen Fachverbandes für Kunst und Gestaltungstherapie (DFKGT) entspricht.